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AG-Leitung: Priv.-Doz. Dr. med. Fatme S. Ismail

Unterschiedliche Entzündungsformen des zentralen Nervensystems (ZNS) – auch als „Neuroinflammation“ bezeichnet – tragen wesentlich sowohl bei der Entstehung als auch bei der Unterhaltung zahlreicher Erkrankungen des ZNS direkt oder indirekt bei. Insbesondere Mikroglia, ortständige Immunzellen des ZNS, spielen in diesem Kontext eine wichtige Rolle. Weder die exakte Wirkweise noch die Effektivität der klinisch zahlreich eingesetzten ZNS-wirksamen und/oder ZNS-gängigen Medikamente auf gliale Zellen ist insbesondere mit Hinblick auf die Modulation der zugrundeliegenden Inflammation umfassend erforscht. Unsere Studien können unter kontrollierten Bedingungen neue Erkenntnisse bzgl. des anti-inflammatorischen Potentials der eingesetzten Substanzen generieren. Des Weiteren können heterozelluläre Interaktionen zwischen glialen Zellen und malignen Glioma Zellen untersucht werden, um neue therapeutische immunologische Angriffspunkte zu identifizieren und innovative Behandlungsstrategien zu entwickeln.

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Lupe
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Beispielhafte immunzytochemische Aufnahmen mikroglialer Phänotypen (mikroglialer Marker ED1 rot) in der: A) physiologischen Astrozyten-Mikroglia Ko-Kultur mit einem überwiegend hömoostatisch ramifizierten Mikroglia-Phänotyp (weißer Pfeil) und der B) inflammatorischen Ko-Kultur mit einem überwiegend aktivierten phagozytierenden Mikroglia-Phänotyp (weißer Pfeil). Aufnahmen wurden mit dem Zeiss Axiovert 100M Laser-Scanning-Konfokalmikroskop, Vergrößerung 600×, durchgeführt.